Krankenkassenvergleich 2021: Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Krankenkassenprämien

Der Abschluss einer Krankenversicherung ist für jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Das schreibt das Krankenversicherungsgesetz (KVG) seit 1996 vor. Wer neu hinzugezogen ist, hat drei Monate Zeit, eine Grundversicherung abzuschliessen. Die Krankenkasse darf man dabei frei wählen. In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gibt es zwischen den einzelnen Anbietern keine Leistungsunterschiede. Welche Kosten jede Krankenkasse übernehmen muss, ist im KVG vorgegeben. Anders sieht es allerdings bei den Krankenkassenprämien aus. Hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern. Zudem sind die Prämien auch 2021 wieder gestiegen.

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Die obligatorische Grundversicherung nach KVG

Wer sich in der Schweiz aufhält, muss eine Krankenversicherung nachweisen. In einigen Fällen wird eine ausländische Versicherung akzeptiert. Wer allerdings seinen Wohnsitz in der Schweiz hat, muss eine Krankenversicherung bei einer hiesigen Krankenkasse abschliessen. Diese Regelung gilt seit 1996. Dabei besteht die Auswahlaus vielen verschiedenen Krankenversicherungsanbietern. Ablehnen darf die Krankenkasse Ihrer Wahl Sie nicht, in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung besteht Kontrahierungszwang. Als einzige Voraussetzung gilt, dass der gewählte Versicherer auch im Wohnkanton aktiv sein muss.

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung deckt die Kosten für Abklärung, Behandlung und Arzneimitteln bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Den genauen Leistungskatalog legt das KVG fest. Im Standard-Modell besteht freie Arztwahl. Es steht jedoch jeder Krankenkasse frei, alternative Versicherungsmodelle anzubieten. Diese schränken in der Regel die Wahl des ersten Ansprechpartners ein, verpflichten Sie zum Beispiel dazu, im Krankheitsfall immer zuerst Ihren Hausarzt aufzusuchen. Dafür zahlen Sie geringere Prämien. Familienangehörige werden nicht automatisch mitversichert, Sie müssen für jeden Angehörigen eine gesonderte Versicherung abschliessen. Sichern Sie die gesamte Familie bei einer Krankenkasse ab, wird dies häufig durch einen attraktiven Familienrabatt belohnt.

Kostenbeteiligung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach KVG deckt zwar einen Teil der Behandlungen und Arzneimittel, Versicherungsnehmer müssen sich allerdings an denKosten beteiligen. Das geschieht über die Franchise sowie über den Selbstbehalt. Die Franchise gibt an, wie viel Sie jährlich selbst für Ihre Behandlungen zahlen müssen, bevor die Krankenkasse einspringt. Die ordentliche Franchise beträgt 300 Franken im Jahr. Möchten Sie Krankenkassenprämien sparen, können Sie die Franchise heraufsetzen lassen. Erwachsene können freiwillig bis zu 2500 Franken im Jahr zahlen, die maximale Jahresfranchise für Kinder beträgt je nach Anbieter bis zu 600 Franken.

Von den verbleibenden Behandlungskosten tragen Versicherungsnehmer einen Selbstbehalt von 10 Prozent. Pro Jahr beträgt der Selbstbehalt maximal 700 Franken für Erwachsene und 350 Franken für Kinder.

Die Entwicklung der Krankenkassenprämien in der Grundversicherung

Die Höhe der Krankenkassenprämien darf jede Krankenkasse selbst bestimmen. Die Beitragshöhe richtet sich nach Faktoren wie dem Wohnkanton, der Prämienregion sowie dem Alter, Einkommen und Familienstand des Versicherungsnehmers

Die Prämien für das neue Jahr legen die Schweizer Krankenkassen jeweils im Herbst fest. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das auch für die Zulassung von Krankenversichern zuständig ist, muss die Prämien bestätigen. Ist dies geschehen, werden die neuen Beiträge bis zum 24. September öffentlich bekanntgegeben. Bis Ende Oktober muss auch jede Krankenkasse ihre Kunden über die Prämienanpassunginformieren.

Von 2020 auf 2021 sind die Krankenkassenprämien nur moderat gestiegen. Im Durchschnitt zahlen Erwachsene in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In einigen Kantonen beträgt die Prämiensteigerung jedoch bis zu 2,5 Prozent. Bei einer Prämienerhöhung lohnt sich oft ein Krankenkassenwechsel.

Mit dem Krankenkassenvergleich zur optimalen Versicherung

Das BAG geht davon aus, dass die Prämien auch in Zukunft weiter steigen werden. Spätestens, wenn der Bescheid über die Prämienanpassung ins Haus flattert, lohnt sich der Krankenkassenvergleich. Mit unserem Prämienrechner finden Sie heraus, wieviel Geld Sie durch einen Krankenkassenwechsel sparen können

Der Krankenkassenwechsel ist jeweils bis zum 30. November eines Jahres möglich. Bis zu diesem Datum muss Ihre schriftliche Kündigung bei Ihrem Anbieter eingegangen sein. Zum 31. Dezember tritt die Kündigung dann in Kraft. Ab dem 1. Januar gilt der neue Krankenkassenvertrag. Haben Sie eine ordentliche Franchise vereinbart, können Sie auch zum 30. Juni wechseln. Unser Krankenkassenvergleich hilft Ihnen, rechtzeitig einen preiswerten Anbieter zu finden.

Die freiwillige Zusatzversicherung nach VVG

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung deckt nicht alle Leistungen ab. Für Zahnbehandlungen und Spitalaufenthalte erhalten Sie zum Beispiel nur eine Grundversorgung. Wünschen Sie einen darüber hinausgehenden Leistungsumfang, können Sie eine freiwillige Zusatzversicherung abschliessen. Vier von fünf Schweizern haben sich bereits dafür entschieden.

Fast jede Schweizer Krankenkasse bietet eine Auswahl an Zusatzversicherungen an. Deren Leistungsumfang ist nicht im KVG geregelt, vielmehr gilt das Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Dementsprechend sind die Anbieter nicht verpflichtet, Sie in eine freiwillige Zusatzversicherung aufzunehmen, sondern können den Vertragsabschluss von verschiedenen Bedingungen abhängig machen. In der Regel müssen Sie zum Beispiel eine Gesundheitsprüfung absolvieren, bevor Sie einenVertrag angeboten bekommen.

Über freiwillige Zusatzversicherungen nach VVG lassen sich zum Beispiel erweiterte ambulante Leistungen, alternativmedizinische Behandlungen und Behandlungen im Ausland absichern. Zudem bieten die Krankenkassen Zahnzusatzversicherungen und Spitalversicherungen für mehr Komfort und Wahlfreiheit beim Spitalaufenthalt an.

So funktioniert der Krankenkassenwechsel in der Zusatzversicherung

Ihre Zusatzversicherungen müssen Sie nicht zwingend beim Anbieter Ihrer obligatorischen Krankenpflegeversicherung abschliessen. Vielleicht findet sich bei einer anderen Krankenkasse ein günstigeres Angebot. Mit unserem Krankenkassenvergleich können Sie die Bedingungen und Prämien der verschiedenenZusatzversicherungen gegenüberstellen. Mit wenigen Klicks finden Sie so eine Versicherung, die zu Ihren Bedürfnissen passt.

In der Zusatzversicherung richtet sich die Kündigungsfrist nach den jeweiligen Vertragsbestimmungen. Haben Sie also bereits eine Zusatzversicherung abgeschlossen und möchten wechseln, prüfen Sie zunächst, bis zu welchem Termin Sie kündigen müssen.

Der Prämienrechner für den schnellen und einfachen Krankenkassenvergleich

Für unseren Prämienrechner nutzen wir die Priminfo Daten des BAG. So erhalten Sie stets top-aktuelle Ergebnisse. Mit wenigen Klicks vergleichen Sie online die Angebote der Krankenversicherungen. Finden Sie eine Krankenkasse, die Ihren Anforderungen entspricht, können Sie direkt eine unverbindliche und kostenlose Offerte einholen.